Good Mornings / Rumpfaufrichten

don't quit · Übung

Good Mornings trainieren die hintere Kette — den Bereich von den Waden über die Oberschenkelrückseite bis in den unteren Rücken. Wer viel sitzt, findet hier meist die größte Schwachstelle.

Beanspruchte Muskulatur: Hintere Oberschenkelmuskulatur, Gesäß, Rückenstrecker

So führst du Good Mornings aus

  1. Aufrecht stehen, Füße hüftbreit, Knie leicht gebeugt.
  2. Hände an die Schläfen oder vor der Brust kreuzen.
  3. Hüfte nach hinten schieben und den Oberkörper nach vorn kippen.
  4. Rücken bleibt dabei gerade, Blick schräg nach vorn unten.
  5. Bis etwa waagerecht absenken, dann über die Gesäßmuskulatur aufrichten.

Die drei häufigsten Fehler

Rücken wird rundWeniger tief gehen. Die Bewegung endet dort, wo der gerade Rücken endet.
Knie werden durchgestrecktEin leichter Beugewinkel bleibt erhalten, sonst zieht alles in die Kniekehle.
Bewegung aus dem Rücken statt aus der HüfteDie Hüfte schiebt aktiv nach hinten. Der Oberkörper folgt nur.

Leichter oder schwerer machen

Leichter

Bewegungsumfang halbieren und die Hände vor der Brust lassen.

Schwerer

Bis knapp über waagerecht absenken und unten zwei Sekunden halten. Oder einbeinig ausführen.

Häufige Fragen

Warum heißt die Übung Good Morning?

Weil die Bewegung an eine tiefe Verbeugung erinnert, wie eine förmliche Begrüßung am Morgen.

Sind Good Mornings gefährlich für den Rücken?

Ohne Gewicht und mit geradem Rücken sind sie eine der besten Übungen für die Rückenstrecker. Gefährlich wird es erst, wenn der Rücken rund wird oder zu viel Last dazukommt.

Was ist der Unterschied zum Kreuzheben?

Die Bewegung ist verwandt, aber beim Good Morning liegt die Last auf dem Rücken statt in den Händen — der Hebel ist länger und der untere Rücken arbeitet härter.

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Die Angaben auf dieser Seite sind allgemeine Trainingshinweise und ersetzen keine medizinische Beratung. Bei Vorerkrankungen, Schmerzen oder nach Verletzungen vorher ärztlich abklären lassen.

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